Gedanken zum Rollenspiel „RP“

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The Worlds of the Roleplaying Game
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WoRPG The World of RoleplayVorab, die hier aufgezeichneten Worte sind Gedanken, nicht mehr als die Meinung eines einzelnen. Und doch kann der Schreibende behaupten, dass er seine Meinung auf der Meinung anderer aufbaut und nicht alleine dasteht.

Rollenspiel in SL ist nichts anderes als ein Spiel in dem die Spieler in eine Rolle schlüpfen und einen elektronischen Avatar bewegen. Fantasie ist gefragt und Wissen rund um die Welt, in der das Rollenspiel stattfindet. Deren gibt es viele: Mittelalter, SciFi, Fantasy, Gor, Antike, Gegenwart. Auch aktuelle PC-Spiele werden nachgespielt.
Meist unterscheidet man beim Spiel zwischen verschiedenen Arten zu spielen. Liegt ein Roman oder Buch zu Grunde gibt es die Möglichkeit nach den Büchern zu spielen (Btb) oder das Spiel etwas weiter auszulegen. Grundsätzlich gibt es aber immer Regeln, denen ein Spiel folgt. Das kann schon bei den zur Verfügung stehenden Rollen beginnen (Ein Romulaner macht im MIttelalter nur selten Sinn). Waffen, Spielzeiten, Administratoren und Spielleiter, alles das wird in den Regeln festgehalten.
Auf der anderen Seite bietet Secondlife eine unglaubliche Vielfalt von Möglichkeiten und Kombinationen, die vieles möglich machen ohne von Dritten wie Spieleentwicklern eingeengt zu werden. Sei dies, dass man in einem Rollenspiel keine Ressourcen sammeln muss oder, dass man die Gebäude / das Setting der Rollenspielsim selber erstellen kann. Letzteres mit Geschick und ein paar L$.

Es gibt Sims, auf denen kann man Gemüse anbauen, Tiere züchten und so weiter. Es gibt Sims, auf denen ist das gar nicht gerne gesehen. Es gibt Spieler, die lehnen dies ab. Sie sagen, es engt die Fantasie sein, ist Bürokratie.
Es gibt Sims, auf denen wird geballert und gelegt was das Zeug hält und das Rollenspiel mit Textemotes ist nur zweitrangig.
Es gibt Sims, auf denen fliegt kein Pfeil und kein Gemüse muss gegessen werden, damit man gesund bleibt. Welches ist nun das richtige Rollenspiel?

Ein jeder muss sich bewusst sein, was er spielen möchte. Er oder Sie muss sich informieren, Zeit nehmen um einen Entscheid für ein Rollenspiel herbeizuführen. Der einfachste Weg ist es, mit einem Beobachter-TAG das Rollenspiel zu beobachten, mitzulesen. Beobachter durfen nicht ins RP eingreifen und nicht im Open-Chat schreiben. IM sind zwar im RP störend, aber meist erlaubt um Fragen zu stellen. Aber, auch Beobachter kleiden sich gemäss dem Thema, damit sie das Setting nicht stören.
Erst wenn der Spieler weiss, wo und was er spielen möchte, kann er seinen Char entwickeln, ihm einen Hintergrund geben. Woher kommt er, was ist er, wie wird er sich verhalten?

Im Rollenspiel geht es oft hart zu und her. Die wichtigste Grundregel ist darum, OOC und IC nicht zu vermischen. OOC steht für Out of Character (=nicht im Spiel) und IC für in Character (=im Spiel).
Rollenspieler bewegen Spielfiguren, sprechen durch sie und bringen sich oft sehr ins Spiel ein. Oft spielen Emotionen mit. Die Gefahr, in diesen Momenten IC-Äusserungen eines anderen Spielers als OOC-Beleidigend aufzufassen ist gross. Die Trennung muss gelernt sein. Aber, was gibt es schöneres als IC die Fetzen fliegen zu lassen und OOC zusammen darüber zu lachen? Zur Erinnerung: 1. Grundregel, TRENNE STETS OOC UND IC!

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